In der Langen Nacht der Demokratie übernehmen über 25 Fürther Initiativen, Bildungseinrichtungen und Engagierte die Räume des Fürther Rathauses, um neue Perspektiven aufzuzeigen und Demokratie erlebbar zu machen. Unter dem Motto "Lichter für die Demokratie" sind Sie dazu eingeladen, Hoffnungskerzen zu gestalten und am katholischen Gesprächsladen "mittendrin" zu entzünden. So wollen wir gemeinsam ein Zeichen setzen für Vielfalt, Zusammenhalt und Respekt.
Für die Feier des christlichen Gottesdienstes ist das gemeinsame Mahl zentral - entweder als Teil der Feier selbst oder auch im Anschluss daran. Warum aber ist das so, woher kommt diese Tradition und wie hat sie sich im Laufe der Zeit entwickelt? Dass dem Brot dabei eine so unverzichtbare Bedeutung zukommt, ist für uns heute nicht unbedingt nachvollziehbar: Warum also ausgerechnet Brot und nicht andere Nahrungsmittel? An diesem Abend wollen wir uns auf eine spannende Spurensuche begeben und uns über die Bedeutung von Mahlfeiern und dem Lebensmittel "Brot" - in der Kirche und in unserem Leben - austauschen. Herzliche Einladung dazu!
Joe Castleman soll in Stockholm mit dem Literaturnobelpreis geehrt werden, seine Frau Joan begleitet ihn wie all die Jahrzehnte zuvor. Doch bei den Feierlichkeiten kommen alte Erinnerungen hoch: an ihre erste Begegnung in den 1950ern, als Joan selbst eine talentierte Nachwuchsautorin war, und an die stille Rolle, die sie seither in seinem Schatten eingenommen hat. Je näher die Preisverleihung rückt, desto deutlicher wird, wie viel Joan tatsächlich zu Joes Erfolg beigetragen hat.
Harold Fry, weit über sechzig, erhält einen Brief: Seine alte Freundin Queenie liegt im Sterben. Er will ihr nur schnell antworten und macht sich auf zum nächsten Briefkasten – doch er geht einfach weiter. Zu Fuß, ohne Gepäck, über tausend Kilometer quer durch England, bis zu dem Hospiz, in dem Queenie liegt. Unterwegs begegnet er vielen Menschen und muss sich zugleich seiner eigenen Vergangenheit stellen. Eine warmherzige Geschichte darüber, wie ein Spaziergang zur Reise zu sich selbst wird.
Mitten im Corona-Lockdown sitzt Kneipenwirt Heikki allein in seiner eigentlich geschlossenen Bar in Helsinki. Als sein erschöpfter Freund Risto, ein Krankenpfleger, erschöpft an die Tür klopft, lässt Heikki ihn trotz Verbot herein. Unerwartet gesellt sich noch ein dritter Mann dazu: der Sozialarbeiter Juhani. Aus dem stillen Abend wird eine lange Nacht voller Gespräche über Einsamkeit, Ängste und die eigene Vergangenheit - ein leises Kammerspiel über drei Männer, die sich in der Isolation unverhofft näherkommen.