Erzbischof Schick ruft zur Solidarität mit den Betroffenen der Corona-Pandemie auf. „Die Not ist groß, die die Corona-Pandemie in den Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas verursacht“, so Schick. Am Sonntag wird ein Gottesdienst aus dem Dom im Livestream übertragen.
Bamberg. Nachdem die Aufführung von Bachs Matthäuspassion im März wegen der Corona-Pandemie ausgefallen ist, kann sie jetzt nachgeholt werden, und zwar am Sonntag, 13. September 2020, um 17.00 Uhr im Bamberger Dom. Anlass ist das alte ökumenische Fest Kreuzerhöhung.
Das Corona-Virus betrifft alle Menschen. Schutzlos sind sie auch in Lateinamerika, Afrika, Asien oder im Osten Europas der Pandemie ausgeliefert.
Die gegenwärtige Zeit des heruntergefahrenen öffentlichen Lebens und des gesellschaftlichen Stillstandes birgt auch die Chance, wieder mehr dem nachzuspüren, was für mich und mein Leben wesentlich ist. Die Meditation hält als uralte Praxis der bewussten inneren Einkehr einen reichen Erfahrungsschatz für uns bereit, der uns hilft, dem Wesentlichen in uns näher zu kommen. Wenn Sie gerade jetzt die Sehnsucht haben, einen neuen persönlichen Weg der Wachheit und Aufmerksamkeit zu beginnen, wenn Sie nach einer persönlichen spirituellen Form des Alltags suchen, dann sind Sie herzlich eingeladen zur Meditation in St. Marien.
Die Hitze des Sommers macht vieles langsamer und wirkt manchmal geradezu lähmend. Wenn die Sonne brennt, scheint es so, als ob selbst die Natur ihren Atem anhält. Dann ist es gut, das eigene Lebenstempo herunterzufahren und sich zu nichts zu zwingen. Wir dürfen uns auch mal zurücklehnen, gar nichts tun, fünf gerade sein lassen – es ist in Ordnung! Denn in der Ruhe finden wir neue Kraft, in der Langeweile wachsen neue Ideen, in der Pause sammelt sich neue Energie. Schon die Frische des Abends belebt uns ja wieder, und auch manch müde Lebensgeister werden nach der Sommerhitze wieder erwachen.
Nach dieser Ausnahmezeit sehnen wir uns nach einer „Normalisierung“ unseres Lebens. Aber was heißt schon „normal“? Eigentlich wollen wir doch nichts anderes, als dass alles wieder genau so wird wie vor der Krise... Dabei wäre das vielleicht gar nicht erstrebenswert. Manche Veränderungen in unseren Lebensgewohnheiten sind nämlich durchaus sinnvoll: Bewusstes Einkaufen statt Schnäppchenjagd, Urlaub vor der Haustür statt umweltschädlicher Fernreisen, echte Erholung statt Freizeitstress. „Normal“ meint doch in Wahrheit nur das, was in den Augen der Mehrheit üblich ist. Und das kann und sollte sich manchmal wandeln. Wir alle zusammen entscheiden letztlich darüber, was als „normal“ gilt.
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